| - JA zur Wiedereinführung der DM
- JA zur Rückkehr zum Goldstandard
- JA zur Verwaltung der DM durch eine
volkskontrollierte deutsche Bank
Für eine Wiedereinführung
der D-Mark
von Antonio M. Dorado
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Ihr Gefühl täuscht
Sie nicht: Das Geld in Ihrem Geldbeutel ist weniger wert,
seitdem der Euro offizielles Zahlungsmittel geworden ist.
Wirtschaftsinstitute und unabhängige Experten haben nachgewiesen,
dass die Statistiker die Lage beschönigen, wenn sie den
»Teuro-Effekt« leugnen, denn
tatsächlich ist die Inflation (Geldentwertung) viel höher,
als offiziell zugegeben wird. Zwar hat sich das Preisniveau
in einigen Bereichen nicht verändert, denn die Preise
bei Elektronikgeräte und Mieten sind meist gleich geblieben.
Doch Fakt ist: Seit 1949 gab es in Deutschland noch nie einen
derartigen Preisanstieg. Vor allem die Preise der Verbrauchsgüter
und im Dienstleistungssektor haben, seit der Abschaffung der
D-Mark, astronomische Höhen erreicht. Familien, Harzt-IV-Empfänger
und Geringverdiener haben am meisten unter dem hohen Preisniveau
zu leiden.
Der »Teuro«
schlägt aber auch bei den Großverdienern zu: Wer
im Dezember 2001 noch Ersparnisse von 10.000 DM hatte, der
hat heute nur noch einen inflationsbereinigten Wert von etwa
6.600 DM, also ungefähr 3.400 Euro. Aber auch die Wirtschaft
leidet unter dem Euro: Der Einzelhandel zum Beispiel hatte
im Jahr 2007 das schwächste Nachkriegsjahr. Leere Auftragsbücher
sorgen für Firmenpleiten am laufenden Band: Im Jahr 2007
haben die Insolvenzen in Deutschland Rekordhöhe erreicht.
Im Mittelstand, eigentlich die Jobmaschine Deutschlands, gibt
es die meisten Firmenpleiten zu beklagen. Dies sorgt für
einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit. Anstieg der Arbeitslosigkeit?
Richtig ist, dass die Arbeitslosenquote, die uns vom Statistischen
Bundesamt präsentiert wird im Juni 2008 bei 3.159.811
(7,5%) Arbeitslose liegt. Allerdings vergessen die Damen und
Herren Statistiker auch mitzuteilen, dass im Juni 2008 zusätzlich
5.768.000 erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen
nach dem SGBIII oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts
nach dem SGBII erhalten haben. Außerdem befanden sich
im Juni 2008 insgesamt 1,57 Millionen Personen in einer von
Bund oder der Bundesagentur für Arbeit geförderten
arbeitsmarktpolitischen Maßnahme.
Die Arbeitslosenquote
betrug im Juni 2008 somit insgesamt über
10.500.000 (10,5 Millionen) Personen in Deutschland
und die Tendenz ist weiter steigend. Die Dunkelziffer dürfte
noch weit höher sein. Der Euro ist zum Wohlstandskiller
geworden: Gab es mit der Einführung der D-Mark 1949 sofort
ein Wirtschaftswunder, so brachte der Euro Rezession und einen
Wohlstandsabbau. Seit Jan. 2003 ist die Lage sogar noch düsterer
geworden, denn für Verbraucher und Wirtschaft sind weitere
Abgabenbelastungen hinzugekommen. Diese Mehrbelastungen für
den Einzelnen brauche ich hier nicht anzusprechen, da jeder
selbst am Besten weiß, dass nahezu alles exorbitant
teurer geworden ist.
Problematisch
ist zusätzlich die Aufweichung des Euro-Stabilitätspaktes:
Mit dem Stabilitätspakt
setzen sich demokratisch regierte Länder erstmals kontrollierbare
und mit Sanktionen versehene Obergrenzen für die öffentliche
Verschuldung. Auch vor der Euro-Einführung gab es in
verschiedenen Verfassungen entsprechende Regelungen die dafür
sorgten, dass die D-Mark stabil bleib. Eine Aufweichung der
Euro-Stabilitätskriterien wird daher für eine weitere
Destabilisierung der Euro-Währung sorgen.
Wir fordern die Wiedereinführung
der D-Mark in der
»Bundesrepublik Deutschland« durch eine Volksabstimmung.
Nach einer aktuellen Umfrage
wünschen sich mehr als 2/3 der deutschen Bevölkerung
eine Rückkehr zur D-Mark: Die Euro-Teuro Diskussion zeigt,
dass viele Menschen das Vertrauen in die Euro-Währung
verloren haben. Vor allem die zum Teil extremen Preissteigerungen
bei Waren und Dienstleistungen haben dazu geführt, dass
die Zustimmung für den Euro in der Bevölkerung schwindet.
Der Euro ist für viele Familien und sozial Schwächere
mittlerweile nichts anderes als ein Finanz-Schock.
Ablauf bei einer möglichen
Wiedereinführung der D-Mark:
Vor einer möglichen Wiedereinführung
der Deutschen Mark kommt die Volksabstimmung: Je nach Mehrheit,
bleibt der Euro als Zahlungsmittel in Deutschland, wird als
Buchwährung zurückgestuft, oder wird ganz abgeschafft.
Würde die Mehrheit der deutschen Bevölkerung für
die D-Mark stimmen, dann könnte die D-Mark in vier Stufen
wieder eingeführt werden:
Stufe 1: Einführung der Deutsche
Mark als Buchgeld
Die erste der insgesamt vier
Stufen der Wiedereinführung der Deutschen Mark ist, wie
bei der Euroeinführung, die Einführung der D-Mark
als Buchgeld. Diese Übergangsfrist gilt für ein
Jahr. Als offizielles Zahlungsmittel gilt noch der Euro. Wer
will, kann aber seine Überweisungen oder Bankgeschäfte
wieder in D-Mark durchführen.
Stufe 2: Wiedereinführung der
D-Mark (Scheine und Münzen)
Die zweite Stufe ist die Widereinführung
der D-Mark Banknoten und Münzen. Für eine Übergangszeit
von maximal zwei Monaten gilt, ähnlich wie bei der Euroumstellung,
die doppelte Währungsführung. Wer möchte, kann
von diesem Zeitpunkt die D-Mark wieder verwenden.
Stufe 3: Abschaffung des Euro als
offizielles Zahlungsmittel
Die dritte Stufe ist die Abschaffung
des Euro-Bargeldes in der Deutschland. Der Euro wird als Buchwährung
zurückgestuft. Das heißt: Die Bürgerinnen
und Bürger bezahlen wieder mit der D-Mark, der Euro dient
nur noch als virtuelle Währung bzw. Buchwährung.
Stufe 4: Aufhebung des DM/Euro Wechselkurs
Die vierte Stufe ist die Aufhebung
des festgesetzten DM/Euro Wechselkurs von 1.95583 DM je Euro.
Damit ist sichergestellt, dass ein schwacher Euro nicht automatisch
die DMark abwertet. Damit hätte die D-Mark wieder ihre
Unabhängigkeit.
Wir fordern die Wiedereinführung
der D-Mark in der
»Bundesrepublik Deutschland« durch eine Volksabstimmung.
Nicht nur weil damit die Bürger
selber über ihre Währung entscheiden könnten,
sondern eine Volksabstimmung wäre auch eine Chance für
den Euro: Bei einer Mehrheit für den Euro wäre dies
die demokratische Bestätigung des Euro. Eine Zustimmung
der Bevölkerung für die Euro-Währung würde
den Euro dann sogar festigen. Bisher scheute man aber die
Volksabstimmung in Deutschland mir der Ausrede: »Darüber
kann nicht die Bevölkerung entscheiden«.
Mit anderen Worten, die Bundesregierung und die EURegierungsorgane
halten die deutsche Bevölkerung für »zu
dumm« um über den Euro zu entscheiden.
Noch mal: Sie halten Sie und mich für »zu
dumm«.
Schließlich wäre
eine Euroablehnung, wie bei der Euroabstimmung in Dänemark,
ein großes Dilemma für die EU, denn wenn Deutschland
im Euro-Währungsraum wegfällt, dann könnte
dies eine starke Euroschwäche als Folge haben. Derzeitiger
Sachstand ist: Eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung
ist für eine Wiedereinführung der stabileren Deutschen
Mark und die Tendenz ist steigend. Setzt sich dieser Trend
fort, ist eine demokratische olksabstimmung nur noch eine
Frage der Zeit. Bei einer Volksabstimmung zur Währungsfrage
würden drei Varianten zur Auswahl stehen, siehe Beispielbild.
Absolute Mehrheiten sind bei einer Volksabstimmung nicht notwendig.

Wir fordern die Wiedereinführung
der D-Mark in der
»Bundesrepublik Deutschland« durch eine Volksabstimmung.
Ihr Antonio M. Dorado |